SINGAPUR 2002

LA SPEZIA-GIOIA TAURO-SUEZ-KANAL-JEDDAH-KHOR FAKKAN-SINGAPUR

Der absolute Höhepunkt aller Frachterreisen war die Reise mit der "Ibn Sina" im März 2002 nach Singapur. Über die Reiseagentur der Reederei NSB konnte ich diese Fahrt direkt buchen, die Eindrücke und Erlebnisse sind so vielfältig, dass man sie hier nicht in Kürze wiedergeben kann. Die Passage des Suez-Kanals, Landgang in den Vereinigten Arabischen Emiraten, ein abenteuerliches Bootsmanöver vor Sri Lanka, viele lustige Feiern und Poolpartys an Bord, stundenlange Gespräche mit dem Kapitän und ein tolles Klima an Bord liessen es an nichts mangeln. Und natürlich ist Singapur, die wirtschaftliche Drehscheibe des Fernen Ostens, allein für sich unbeschreiblich interessant. Nach pünktlicher Ankunft ohne jegliches schlechtes Wetter musste ich die "Ibn Sina" am 15.04.2002 verlassen und bin nach vier Tagen Aufenthalt zurückgeflogen.

Ich hoffe, die Bilder geben etwas von den Impressionen dieser Reise wieder:

Die "Ibn Sina" ist ein 1993 beim Bremer Vulkan gebauter Containerfrachter mit ca. 45.500 Tonnen Tragfähigkeit

Frühmorgens laufen wir nach eint�giger Seereise in den süditalienischen Hafen Gioia Tauro ein

Die ersten Aufnahmen im Suezkanal, die "Ibn Sina" ist nachts gegen 2 Uhr in den Kanal eingelaufen und ist als zweites Schiff in einem Konvoi mit ca. 18 Schiffen eingewiesen worden

Blick aus der Brückennock auf das 180 Meter breite Kanalprofil. Der Kanal ist einschiffig befahrbar, der Gegenkonvoi wartet entweder in der Ausweichstelle El Ballah oder im Gro�en Bittersee

Ausweichstelle El Ballah: Hier kann man die nordgehend die Schiffe durch die Wüste fahren sehen, eine weltweit einzigartige Perspektive

Ausfahrt aus der "Weiche", der Kanal geht wieder in ein Kanalbett über

Zahlreiche Autofähren kreuzen den Suez-Kanal

Der Palast des ägyptischen Präsidenten kurz vor Ismailia

Einfahrt in den Grossen Bittersee hinter der Stadt Ismailia, die zweite grosse Ausweichstelle im Kanal, hier muss unser Konvoi auf die nordgehenden Schiffe warten

Gespenstische Szene im Grossen Bittersee: Der seit Jahren vor sich hinrostende SD 14 "Thetis" liegt arrestiert vor Anker, daneben ein versunkenes Wrack aus der Zeit der Schliessung des Kanals 1967-1975.

Die auch von NSB bereederte "Indamex Malabar" ist ein sogennanter BV 1600, ein beim Bremer Vulkan gebauter Containerfrachter mit 1600 Stellplätzen, hier im Grossen Bittersee vor Anker liegend

Nach dem Hafen Jeddah in Saudi-Arabien, wo strengstes Fotografierverbot herrscht, sind wir nach mehrtägiger Seereise im Persischen Golf angekommen. Die Fujairah Anchorage ist einer der grössten Tankerwartepl�tze der Welt, bis zu 300 Fahrzeuge liegen hier oft

Die "Ibn Sina" schlängelt sich durch die Tankerparade hindurch, auch einige Bulker und Stückgutschiffe kann man hier sehen. Das Wetter ist diesig, sehr heiss und trocken

Nach fünfstündiger Fahrt über die Anchorage laufen wir in den Tiefwasserhafen Khor Fakkan (Vereinigte Arabische Emirate) ein. Momentan sind wir das einzige grössere Schiff im Hafen.

Nach einer abenteuerlichen Fahrt in einem Uralttaxi bin ich zusammen mit dem spanischen Schiffsmechaniker nach Fujairah gefahren. Wer kommt als Europ�er hier schon mal hin? Die Einheimischen beachten uns allerdings kaum, hier ist der religiöse Fanatismus nicht so stark ausgeprägt

Auf der nun noch 10 Tage andauernden Reise nach Singapur stoppt die "Ibn Sina" im Indischen Ozean und ich habe die einmalige Gelegenheit, vom Rescueboot aus Aufnahmen vom Schiff zu machen - die D�nung macht sich auf diesem Foto bemerkbar

Nach einer anstrengenden Piratenwache auf der Brücke von vier Uhr morgens bis 8 Uhr habe ich die Gelegenheit, in der Malaccastr. einen herrlichen Sonnenaufgang zu fotografieren

Nach weiteren 24 Stunden Fahrt durch die Sumatra- und Malaccastra�e und einigen gef�hrlichen Man�vern in der stark befahrenen Meerenge ist die Skyline von Singapur sichtbar und der Hafen rückt näher

Skyline von Singapur mit Hafenrundfahrtsdschunke, die Touren zu den vorgelagerten Inseln macht, dabei kann man herrliche Aufnahmen von den Ankerliegern auf der Eastern Anchorage machen

Kusu Island-die Schildkröteninsel unweit der Malaccastrasse

 

 

 

 

 

 

 

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